Die Dipladenia, mit dem botanischen Namen 'Mandevilla', ist in interessierten Kreisen schon lange bekannt. Allerdings wurde sie ausschliesslich als Zimmerpflanze gehandelt. In geschlossenen Räumen lässt die Blühwilligkeit allerdings zu wünschen übrig. Auch die aufwendige Vermehrung und die etwas lange Kulturzeit trugen nicht unbedingt zur Popularität dieser Schönheit bei. Dank neuer Züchtungen ist die Dipladenia nun aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und erfreut Pflanzenliebhaber als äusserst robuste und pflegeleichte Balkonpflanze.
Die Dipladenie trumpft mit vielen guten Eigenschaften:
- Sie fühlt sich sowohl im Halbschatten, wie auch an sonnig-heissen Standorten wohl! - Blüht unermüdlich bis spät in den Herbst, bis zu den ersten Frösten! - Wird von Raupen und Schnecken gemieden! - Trotzt Gewitterregen und starkem Wind! - Verblühtes braucht nicht entfernt zu werden! - Und das Beste: Obwohl sie sich für regelmässige Wasser- und Düngergaben mit Vitalität und reicher Blüte bedankt, übersteht die Dipladenie klaglos bis zu drei Wochen ohne Wassergaben! Auch bei längerer Abwesenheit braucht sich niemand um ihre Dipladenien zu kümmern! - Eine gute Alternative zur Problematik 'Geranien in der Südschweiz'. (mehr dazu lesen sie bitte weiter unten im Text)
Verkaufsfertige Pflanze
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Tipp Verwenden sie auch für ihre Dipladenien eine qualitativ gute Erde. Billigsterden enthalten meist einen hohen Anteil an Schwarztorf und sind schwierig im Begiessen. Gute Erden weisen einen Anteil an Komposterde, Weisstorf und Ton auf. Ton puffert das Substrat, d.h. tonhaltige Erden speichern Wasser und Nährstoffe besser, lassen sich leichter wiederbenetzen und sind chemisch stabiler und lindern gemachte Fehler, wie Überdüngen, zuviel od. zuwenig Feuchtigkeit.
Niedere Sorten eignen sich gut als Fensterschmuck. In Rosa und weiss.
Die Sorte 'Sundaville Red' ist die einzige Rote, welche nicht verblasst. Mit üppigem, hängendem Wuchs. Macht gute Figur auf dem Balkon.
'SUPER TROUPER' Ein Blickfang der besonderen Art. Starkwachsend und reichblühend. Für sonnige und heisse Lagen.
Das Problem 'Geranien und Pelargonien-Bläuling' Haben sie auch schon beobachtet, dass ihre Geranien während des Sommers plötzlich kümmern oder sogar ganz eingehen? Der Grund hierfür könnte der im Tessin eingewanderte (eingeschleppte?) Falter mit dem wissenschaftlichen Namen Cacyreus marshalli sein. Dieser Schädling ist in Südafrika beheimatet (wie unsere Geranien auch) und befällt ausschliesslich Pelargonien (wissenschaftlicher Name der Geranie). Der Falter legt seine Eier auf die Blütenknospen der Geranie, aus denen dann eine Larve schlüpft, welche sich sofort in die Knospen bohrt um diese auszuhöhlen. Die Knospenhülle wird stehengelassen. Dieser Umstand macht eine rechtzeitige Diagnose recht schwierig, da nur ein kleines Löchlein auf den Befall hinweist. Nach einiger Zeit wird aus der Larve eine Raupe, die sich in die Stängel bohrt. Hier, im Innern des Stängels frisst sie sich dann ungestört rauf und runter. Auch hier wird der ungebetene Gast fast nicht entdeckt, da auch hier nur ein Einstiegsloch sichtbar ist. Eine wirksame Bekämpfung ist nur durch regelmässige und vorbeugende Anwendungen von Insektiziden möglich. Oder sie entscheiden sich für andere Pflanzenarten, z. B. die Dipladenie, welche erheblich pflegeleichter als viele andere Balkonpflanzen ist.